TWO HANDS...Phantomschmerz
Theaterstück v. Constanze Dennig (Thomas Sessler Verlag)
Freitag, 20.Aug 2010
„Man sagt, dass man immer noch die Finger spürt und in Gedanken virtuos
die Bewegungen ausführt…“
Der Pianist Alec Druskjewitsch schenkt seinem jungen Schüler und Geliebten Stefan Ossinsky seine Hand, nachdem dieser die Seine bei einem Motorradunfall verloren hat. Die Chirurgin Dr. Selma Bleuel führt die Transplantation durch und verliebt sich in Druskjewitsch.
„Two Hands…Phantomschmerz“ behandelt rückblickend im Rahmen einer Gerichtsverhandlung nicht nur die Geschichte einer außerordentlichen chirurgischen Leistung, sondern durchleuchtet auch das
Beziehungsgeflecht hinter den Kulissen.
„Die Medizin und die Kunst haben immer dieselbe Vision. Man möchte das Unmögliche erzwingen, die Unsterblichkeit. Der Arzt möchte den Tod bezwingen und der Musiker die Vergänglichkeit einer Note.“
„Wir befinden uns hier alle auf einem Experimentierfeld und jeder Patient ist ein Versuchskaninchen.“
Was für Beweggründe stecken dahinter, wenn ein Mensch einem anderen ein Organ spendet? Und wem gehört dieses Organ dann, dem Spender oder dem Empfänger?
Uraufführung und Premiere am 14. Oktober 20h im Theater am Lend, Wienerstrasse 58a
Weiter Vorstellungen Graz, Theater am Lend: 15.,16.,17.,18.,19.,21. Oktober und 10.,11.,12.,13. November 20h
Vorstellungen Wien, Schuberttheater: 4.,5.,6.,7.,8. November 19h 30
Mitwirkende:
Regie, Ausstattung, Bühne: Constanze Dennig und Simon Meusburger
Mit: Peter Badstübner, Nikolaus Habjan, Manuela Linshalm, Michaela Schmid.
Karten:
www.theater-am-lend.at
kartenreservierung@theater-am-lend.at
Tel.: 0664 8443599