Feministin sagt man nicht

Lesung Hanna Herbst
Chanel schickt Models mit feministischen Sprüchen über den Laufsteg, Popstars besingen das F-Wort, #metoo brach das Schweigen über sexuelle Gewalt in der Kunst-, Kultur- und Medienbranche auf. Was heißt es derzeit, eine junge Frau zu sein? Wie wird man Feministin? Welche Vorbilder prägen? Welchen Sex hat man? Temporeich, mutig und zugänglich erzählt Hanna Herbst, was ihr Leben geprägt hat. Dabei genügt es ihr nicht, ihre Erfahrungen mit Sexismus zu teilen: Vielschichtig zeigt sie, dass ein Frauenleben auch heute noch nur in einem Kontext aus Macht- und Gewaltfragen zu verstehen ist. Sie zeichnet die Verbindungslinien zwischen alltäglichem Erleben von Belästigung, globalen Machtverhältnissen und strukturellen Ungleichheiten nach und macht sie so sicht- und nachvollziehbar. Dann ist es möglich, sich eine Welt vorzustellen, in der zuallererst nicht das Geschlecht, sondern der Mensch zählt.

Die Autorin: Hanna Herbst weiß, wovon sie schreibt. Die Journalistin und stv. Chefredakteurin von VICE Österreich initiierte in Österreich das Frauenvolksbegehren 2018 mit. Sie kommentiert, bloggt und schreibt zu Feminismus, Rechtsextremismus und über das Leben. Unter @HHumorlos folgen ihr über 40.000 Fans auf Twitter. 

Teilnahme kostenlos und keine Anmeldung erforderlich!

Veranstalter: fem* Frauengruppe
Lesung: Hanna Herbst

Vorstellungen

19.11.2018 | 19:00 Uhr

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